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== Geschichte == Eine Immunisierung gegen C. diphtheriae wurden erstmals 1890 von Emil von Behring und Shibasaburo Kitasato durch passive Immunisierung mit einem spezifischen Antitoxin erreicht und als Serumtherapie beschrieben. Emil von Behring erhielt dafür 1901 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Ab 1895 wurde das Diphtherie-Antitoxin regelmäßig beim Menschen angewendet. Eine Einheit wurde von Paul Ehrlich als die Dosis zur Neutralisation einer für Meerschweinchen tödlichen Dosis an Diphtherie-Toxin definiert. Seit der Entwicklung eines vorbeugenden Diphtherie-Impfstoffs wird das Diphtherie-Antitoxin seltener eingesetzt.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == Jann Hau, Steven J. Schapiro, Gerald L. Van Hoosier, Jr: Handbook of Laboratory Animal Science, Second Edition: Animal Models. CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3962-8, S. 6 (englisch, google.com).
Quellen: de.wikipedia.org
Ein Diphtherieimpfstoff ist ein Toxoidimpfstoff gegen das Diphtherietoxin (DT), das als Exotoxin eines Bakteriophagen aus dem Bakterium Corynebacterium diphtheriae freigesetzt wird. Der Impfstoff dient dem Schutz der Geimpften vor schwerwiegenden Symptomen der Diphtherie. Geimpfte können Keimträger werden und somit andere anstecken, wenn auch in geringerem Umfang als Ungeimpfte, weil die Weitergabe (Transmission) bei symptomatischen Patienten effizienter ist. Der Impfstoff schützt nicht vor Infektion, aber vor der Symptomatik des Diphtherietoxins. Er verleiht damit eine antitoxische Immunität.
Quellen: de.wikipedia.org
Eine Immunisierung gegen C. diphtheriae wurden erstmals 1894 von Emil von Behring und Erich Wernicke durch passive Immunisierung mit dem Diphtherie-Antitoxin erreicht. Der erste Diphtherieimpfstoff war ein Toxoidimpfstoff und wurde 1923 entwickelt und 1936 in Deutschland zugelassen. Der wirksame Bestandteil in Diphtherieimpfstoffen ist das fixierte Exotoxin (Toxoid). Der Diphtherieimpfstoff befindet sich auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation. Er gilt als eine der ältesten und erfolgreichsten Immunisierungsmaßnahmen. In der Bundesrepublik Deutschland wurde nach ausdrücklicher Empfehlung die Impfung bei Kindern ab den 1960er Jahren durchgeführt, in der DDR gab es ab 1961 eine Impfpflicht für Kinder und Jugendliche. In Deutschland und anderen Staaten sind Diphtherieimpfstoffe inzwischen ausschließlich in Kombinationspräparaten auf dem Markt, deren Abkürzungen DTaP, Tdap, DT oder Td lauten. Diese Kombinationen enthalten neben einer Komponente gegen das DT auch Tetanusimpfstoff gegen das Toxin von Clostridium tetani (T) und Pertussisimpfstoff gegen das Toxin von Bordetella pertussis (aP). Die kleinen Buchstaben „d“ bzw. „p“ in den Abkürzungen kennzeichnen dabei geringere Konzentrationen der jeweiligen Komponente, „aP“ steht für den heute üblichen azellulären Impfstoff gegen Keuchhusten (Pertussis).
Quellen: de.wikipedia.org
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